Umfragen zufolge leiden etwa 10–25 % der Menschen in Deutschland an dauerhaften Schlafstörungen, 70 % haben gelegentlich Schlafstörungen. Das ist schon eine ganze Menge. In der täglichen Praxis vergeht kaum ein Tag, an dem nicht mindestens ein Mensch einen gestörten Schlaf beklagt.
Chronische Schlafstörungen können durchaus ernste Erkrankungen nach sich ziehen. Schlaf ist unsere wichtigste Zeit zur Regeneration. Unser Immunsystem, unser Gehirn, unsere Nieren und viele andere Systeme arbeiten, während wir schlafen, auf Hochtouren.
Entsprechend können die Folgen eines gestörten Schlafs sehr vielfältig sein: Das fängt mit einer erhöhten Tagesmüdigkeit, Erschöpfung und Konzentrationsstörungen an und endet als Langzeitfolge bei schwerwiegenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck und sogar Schlaganfall oder Herzinfarkt. Übrigens können auch Verkehrsunfälle durch eine erhöhte Müdigkeit und Einschlaftendenz infolge von Schlafstörungen passieren.
Auch die Ursachen für Schlafstörungen sind sehr unterschiedlich. Ein häufiger Auslöser hängt mit der Atmung zusammen: Viele Menschen schnarchen. Das allein ist noch nicht unbedingt ein Problem. Schnarchen entsteht aber dadurch, dass die Zunge in den Rachen rutscht und so die Atemwege blockiert. Kommt es zu einer vollständigen Blockade, führt das zu Atemaussetzern, und dadurch wird die Sauerstoffversorgung, besonders im Gehirn, herabgesetzt. Das kann dann auf Dauer die oben genannten Probleme verursachen.
An einer sogenannten obstruktiven Schlafapnoe, also einem vorübergehenden Verschluss der Atemwege, leiden schätzungsweise 30 % der Männer und 13 % der Frauen in Deutschland – sehr häufig, ohne es selbst zu wissen.
Mit der sogenannten Polygraphie können wir den Schlaf und besonders die Atemfunktion im Schlaf untersuchen. Im Rahmen dieses „kleinen Schlaflabors“ legen Sie sich vor dem Schlafengehen einen Brust- und einen Bauchgurt an, zusätzlich eine Nasensonde und ein Sauerstoffmessgerät. Das koppeln Sie miteinander, und dann legen Sie sich ganz normal schlafen. Die einzelnen Schritte zeigen wir Ihnen natürlich vorher in Ruhe.
So werden über Nacht diverse Daten über Ihr Schlafverhalten gesammelt, die wir anschließend auswerten. Die Ergebnisse und mögliche Konsequenzen besprechen wir in einem weiteren Termin vor Ort oder in der Videosprechstunde. Mit verhältnismäßig geringem Aufwand bekommen wir durch die Polygraphie viele Informationen, die Aufschluss über Ihre Schlafgesundheit geben.
Je nach Ergebnis kann es dann im nächsten Schritt sinnvoll sein, eine umfangreichere Untersuchung im Schlaflabor zu machen. Ob sich dieser Aufwand – und die meist sehr lange Wartezeit – lohnt, können wir mit der Polygraphie gut eingrenzen.
Fragen Sie gerne nach, insbesondere wenn Sie unter Schlafstörungen, erhöhter Tagesmüdigkeit, chronischer Erschöpfung, Konzentrationsstörungen, Bluthochdruck oder anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden. Wir helfen gerne weiter.
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