Stethoskop

Heute ein Schlauchsystem, an dessen einem Ende eine Membran angebracht ist und am anderen Ende Muscheln, die der Arzt ins Ohr setzt. So kann der Arzt Geräusche aus dem Inneren des Patienten hören, beispielsweise Herzgeräusche, Atemgeräusche oder Geräusche aus dem Bauchraum.

Ursprünglich wurde das Stethoskop in der Bretagne von dem Arzt René Laënnec erfunden. Schon damals war es üblich, den Brustkorb durch direktes Aufsetzen des Ohres abzuhören. Laënnec mochte aber sein Ohr nicht direkt auf den nackten Oberkörper aufsetzen und rollte daher ein Stück Papier zusammen. Et voila: Die Geräusche waren deutlich besser zu hören. Daher auch der Name: stethos = Brust und skop = sehen.
Trotz aller modernen Labor- und bildgebenden Techniken spielt bis heute das Stethoskop eine ganz wichtige Rolle in der ärztlichen (Erst-) Diagnostik.

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