Chirotherapie

Chiros kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Hand“. Wörtlich also: Behandlung mit den Händen. Insbesondere Störungen der Wirbelgelenke und auch der großen und kleinen Körpergelenke werden durch bestimmte Grifftechniken mit den Händen behandelt. Häufig kann es dabei zu knackenden Geräuschen kommen, wenn sich Gelenkflächen voneinander lösen. Das ist aber kein notwendiges Kriterium für eine erfolgreiche Behandlung.

Die Chirotherapie oder auch Manuelle Medizin (Lateinisch manus = Hand) ist eine von den Ärztekammern in Deutschland anerkannte, strukturierte und definierte Zusatzausbildung für Ärzte, die entweder Facharzt oder in der Weiterbildung sind. Davon abzugrenzen ist die Chiropraktik. Diese verfolgt prinzipiell ähnliche Behandlungsansätze, die Ausbildung zum Chiropraktor erfordert jedoch kein Medizinstudium und ist beispielsweise in Amerika oder Großbritannien eine eigenständige akademische medizinische Ausbildung. In Deutschland dürfen Chiropraktoren nur tätig werden, wenn sie zunächst eine Prüfung als Heilpraktiker ablegen.

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